„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, ein vernünftiges Wort sprechen.“ _Johann Wolfgang von Goethe

Großartige Germanische Götterwelt

Seit ich mich intensiv beschäftigt habe mit der Götterwelt der Germanen und darüber nachdenke, achte ich diese geisistige Leistung dieser Menschen immer höher.

1. Die Germanen achteten die Naturgewalten. Die sahen und spürten sie direkt: Regen, Meer, Fluten, Wind, Sturm und Felsen. Verantwortlich waren Riesen und Ungeheuer.

2. Die Germanen hofften, gegen die Naturgewalten stehen ihnen höhere Wesen bei. Das waren die rätselhaften Wanen: Die waren Verantwortlich für die friedliche Natur und die positive Fülle, die die Natur schenkt, die Früchte des Meeres, die Sonne, der Mond, die Schätze der Felder und des Waldes. 

3. Allerdings waren für die Germanen die Wasen irgendwie nicht fassbar. Sie konnten sich viele Zusammenhänge in der Natur nicht erklären. Und fragten sich, warum die Wanen manchmal eine gute Ernte schickten und manchmal nicht.

4. Deshalb erfanden die Germanen die Asen-Götter. Die waren fassbar. Die stritten sich, heckten Intrigen aus, liebten, hassten, benahmen sich sehr, äh, menschlich. So tratschten die Menschen über die Asen, wie über ihre gesellschaftliche Oberschicht. 

5. Aus ihrer Zeit als Jäger und Sammler behielten die Germanen ihren Trickster. Das war und blieb Loki. Der alles störte und der das Chaos liebte und dem Chaos diente. Der immer das Böse wollte und damit doch das Gute schuf. Loki stand neben und damit über Riesen, Wanen und Asen. 

6. Und trotz aller Macht ihrer Götter: Die Germanen wussten, niemand ist mächtiger als die Natur. Der höchste Berg, der gewaltigste Baum, der mächtigste Herrscher sind machtlos und klein vor der Zeit. So dachten die Germanen ihre Götter endlich. In der Götterdämmerung finden die Götter ihr Ende. Die Welt geht unter. Und doch liegt im Untergang der Samen des Neubeginns. Ein winziger Samen lässt den Baum auferstehen. Alles wird neu, der Frühling eröffnet den neuen Reigen. Alles beginnt von vorn.

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