„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, ein vernünftiges Wort sprechen.“ _Johann Wolfgang von Goethe

Wochenmarkt in Saintes Maries

Jeden Montag und Freitag ist auf dem Platz der Zigeuner (Gitanes) Wochenmarkt. 
Wochenendemarkt im Schutz der berühmten Kirche

Neben den Seifen, Reis und Salz für Touristen gibt es auch normale Wochenmarkt-Stände. Angeboten werden Obst und Gemüse, Käse, Wurst, Schinken und gegrillte Broiler. Dazu eingelegte Oliven und Knoblauch. Und Lavendel, lose oder in Gazesäckchen. 
Eher für Einheimische 

Es gibt Stände mit Kleidern und glänzenden Socken, Hüten, Schmuck, Lederwaren und Bademode. Dazu Stände mit Haushaltswaren und Haushaltskrimskrams. 
Gewürze, erstaunlich oft getrocknete Petersilie mit allem möglichen gemischt, hier mit Meersalz.

Und natürlich Kunstgewerbe und Messer von dörflichen Messermachern. Die Stände waren gefühlt hälftig für Touristen und hälftig für Einheimische. 

Eher für Touristen 

Ich fotografiere dort ungern, weil ich weiß, wie es ist, von Fremden fotografiert zu werden, wie mir in Dolé passierte. Ein Deutscher fotografierte mich ständig als Vordergrund für seine Fotos von den unterirdischen Quellen, die den Ort zum Venedig werden lassen. 
Gewürze, die Sonne schluckt die satten Farben 

In Saintes verbrennt alles die Sonne. So vielfältig ist Frankreich. Ich mag es.