Jeden Montag und Freitag ist auf dem Platz der Zigeuner (Gitanes) Wochenmarkt.
Neben den Seifen, Reis und Salz für Touristen gibt es auch normale Wochenmarkt-Stände. Angeboten werden Obst und Gemüse, Käse, Wurst, Schinken und gegrillte Broiler. Dazu eingelegte Oliven und Knoblauch. Und Lavendel, lose oder in Gazesäckchen.
Es gibt Stände mit Kleidern und glänzenden Socken, Hüten, Schmuck, Lederwaren und Bademode. Dazu Stände mit Haushaltswaren und Haushaltskrimskrams.
Und natürlich Kunstgewerbe und Messer von dörflichen Messermachern. Die Stände waren gefühlt hälftig für Touristen und hälftig für Einheimische.
Ich fotografiere dort ungern, weil ich weiß, wie es ist, von Fremden fotografiert zu werden, wie mir in Dolé passierte. Ein Deutscher fotografierte mich ständig als Vordergrund für seine Fotos von den unterirdischen Quellen, die den Ort zum Venedig werden lassen.
In Saintes verbrennt alles die Sonne. So vielfältig ist Frankreich. Ich mag es.